Biographie von Alice Kammerlander
Alice Kammerlander, geboren 1976, lebt und arbeitet in Wien.
Inmitten des Dritten Bezirks kultiviert sie eine stille, aber eindringliche Sprache der Keramik. Ihre Werke entstehen aus einem inneren Raum heraus, in dem körperliche Empfindungen, Erinnerungen und psychische Zustände sichtbar gemacht werden. Sie spricht vom „Spürbaren, nicht dem Sichtbaren“ – einem künstlerischen Ansatz, der auf eindrucksvolle Weise das Unbewusste in Form bringt. Dabei ist sie Forscherin und Schöpferin zugleich: Mit akribischer Sorgfalt beobachtet sie den Dialog zwischen Material und Gefühl, zwischen Form und Innerlichkeit.
Die Prozesse ihrer künstlerischen Arbeit sind geprägt von Geduld, Feingefühl und Aufmerksamkeit. Ihre Werke entstehen nicht in schnellen Gesten, sondern durch wochenlanges Tasten, Feuchthalten, Austrocknen, Wiederanfeuchten. Die Übergänge von weich zu fest, von fragil zu stabil, erzählen von einem tiefen Verständnis für das Wesen des Materials – und letztlich auch des Menschlichen.
Wie in einem alchemistischen Prozess entstehen Keramikobjekte, die archaisch und gleichzeitig verletzlich wirken. Die Formen erinnern an organische Wachstumsprozesse, an Körper, an Landschaften, an Gebilde, die sich einem klaren Narrativ entziehen – und genau darin liegt ihre Kraft. Denn sie berühren Ebenen des Empfindens, die sich der Sprache entziehen. Schmerz, Gesundheit, Wandel, Regeneration: Diese Themen ziehen sich wie ein feiner Tonfaden durch ihr Werk.
„Natur und menschlicher Körper sind für mich gleichbedeutende Inspirationsquellen“, sagt Kammerlander. Es ist diese Gleichstellung, die in ihren Arbeiten sichtbar wird – nicht als Illustration, sondern als fühlbare Resonanz.
Seit ihrem Abschluss an der Universität für Angewandte Kunst Wien 2005 bei Prof. Otto Lorenz hat Alice Kammerlander ein eigenständiges künstlerisches Werk entwickelt, das sich beständig vertieft. Ihre Arbeiten finden in privaten Sammlungen, Ausstellungen in Wien und Gmunden, sowie im Rahmen ihrer eigenen Atelierpraxis im Markhof einen festen Platz im zeitgenössischen Kunstgeschehen.
Mehr zu ihrer Arbeit findet sich auf der Plattform der IG Bildende Kunst:
https://igbildendekunst.at/kunstschaffende/alice-kammerlander/
Sowie im Interview mit Alexandra Hennig in der Zeitschrift „Kunst Kultur Wien“:
https://kunstkultur.wien/alice-kammerlander-keramik/
CV und Ausstellungen von Alice Kammerlander
Geboren: 1976
Lebt und arbeitet: in Wien
Ausbildung
- 1998 – 2005
- Studium der Bildenden Kunst / Meisterklasse Keramik, Otto Lorenz Universität für Angewandte Kunst, Wien
- 2000 – 2001
- Stipendium – Guildhall University London
- 1998
- Meisterklasse Tone Fink Sommerakademie Salzburg
Ausstellungen (Auswahl)
-
2025
-
Galerie Schloss Parz, Grieskirchen
-
Künstlerhaus Wien, Gruppenausstellung
-
Galerie Emmanuel Walderdorff, Gruppenausstellung
- MOA, Ministry of Artist, Gruppenausstellung
-
-
2024
- MOA, Ministry of Artist, Gruppenausstellung
- Berufsvereinnigung bildender KünstlerInnen, Gruppenausstellung
-
2023
- Schlumberger Artfloor, Einzelausstellung
- Galerie Emmanuel Walderdorff, Gruppenausstellung
- MOA, Ministry of Artists, Einzelausstellung
- MOA, Ministry of Artist, Gruppenausstellung
-
2009
- Atelierrundgang Q21
- 2008
- Kandinsky, Einzelausstellung
- 2005
- ARTverwandt. Bildhauerei und Keramik, Museum St. Peter an der Sperr
- 2005
- Institut für Bildende Kunst, Universität für Angewandte Kunst, Wien
- 2004
- Catedral, Wien, Einzelausstellung zu Gunsten der Tsunamiopfer in Thailand
- 2003
- Christies Vienna, Gruppenausstellung
- 2002
- LacANDona kommt, LacANDona
Verfügbare Kunstwerke zum Kauf von Alice Kammerlander
Die Abbildungen zeigen eine Auswahl der in der Galerie verfügbaren Arbeiten. Gerne senden wir Ihnen eine komplette Liste zu. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Mathias Kloser
o.T., 2012-2017
34 x 24 cmMischtechnik auf Papier, gerahmt

Alois Riedl
o.T., 1987
Kohle und Acryl auf Papier

Mathias Kloser
It takes ten times as long to put yourself back together as it does not fall apart, 2012-2017
34 x 24 cmMischtechnik auf Papier, gerahmt

Ina Fasching
Mohnzuzler II, 2026
30 x 21 cmMixed Media, Öl auf Papier

Louis Szápáry
superbia, 2015
50 x 70 cmLithografie

Christian Ludwig Attersee
Kirschengesang, 2025
95 x 72 cmAcryl auf Leinwand

Margherita Grasselli
Stella, 2025
40 x 28 x 26 cmHandmodelliert, Raku-Sila-Ton, Glasur

Robert Schuster
o.T., 2016
100 x 80 cmÖl auf Leinwand

Billi Thanner
Die Linie der Natur (Alle drei Werke zusammen), 2026
180 x 240 cmMixed Media

Billi Thanner
o.T., 2026
37 x 36.5 cmMixed Media

Suzanne Levesque
Babydolls Uprising,
230 x 160 cmÖl auf handvernähtem Leinen und Polyesterseide

Mathias Kloser
Afraid of our own immortality, 2012-2017
34 x 24 cmMischtechnik auf Papier, gerahmt