Parov Stelar

Leave The Future Behind

Sommerpause

Liebe Freunde der Galerie Schloss Parz.

Wir haben von 20. Juli bis zu unserer kommenden Eröffnung mit Siegfried Anzinger und Christian Rothwangl Sommerpause.

18. Juni – Parov Stelar – Leave The Future Behind – Salzkammergut Festwochen Gmunden

Eine außergewöhnliche Werkschau im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden

Mit Marcus Füreder, weltweit bekannt unter seinem Pseudonym Parov Stelar, begrüßen wir einen Künstler, der wie kaum ein anderer die Grenzen zwischen akustischer und visueller Wahrnehmung auflöst. Die Ausstellung mit dem Titel „Leave The Future Behind“ findet in Kooperation mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden statt und bietet einen tiefen Einblick in das vielschichtige Gesamtwerk des Österreichers.

Pingo ergo sum – Ich male, also bin ich

Während ein Millionenpublikum Parov Stelar als Pionier des Electro Swing und international gefeierten Musiker kennt, liegt der Ursprung seines kreativen Schaffens in der bildenden Kunst. Schon vor seinem weltweiten Durchbruch auf den Bühnen von Coachella bis Glastonbury studierte Füreder Kunst und Design in Linz sowie Berlin. Die Malerei ist für ihn kein bloßes Nebenprojekt, sondern ein existenzieller Ausdruck und der notwendige Gegenpol zur digitalen Musikproduktion. Sein Arbeitsprozess ist dabei so dynamisch wie seine Beats. Häufig beginnt ein Werk mit einem digitalen Entwurf, bei dem das Spiel mit dem Zufall, Collagen und Montagen im Vordergrund stehen. Diese Fragmente werden anschließend in einem intensiven analogen Prozess auf die Leinwand übertragen. In der Arbeit mit Ölfarben sucht Füreder die unmittelbare Impulsreaktion. Ein Bild ist für ihn erst dann vollendet, wenn es ihm „entgegenblickt“ und eine eigene, physische Präsenz entwickelt. Diese haptische Arbeit bietet ihm den nötigen Rückzugsort und eine Stille, die im Kontrast zum Rhythmus seiner musikalischen Karriere steht.

Ein Dialog zwischen den Welten

Die Ausstellung in Gmunden thematisiert diesen faszinierenden Zwischenraum. Die gezeigten Arbeiten lassen Einflüsse der Pop Art erkennen und erinnern in ihrer visuellen Kraft an Größen wie Andy Warhol oder Robert Rauschenberg. Doch Füreder entwickelt eine ganz eigene, hochgradig emotionale Bildwelt. Es sind psychografische Auseinandersetzungen, in denen persönliche Erfahrungen, innere Spannungen und Fragmente der Erinnerung sichtbar werden. Besonders spannend ist die Verbindung zu seinem aktuellen musikalischen Schaffen. Sein neuestes Album „Artifact“ setzt sich mit ähnlichen Themen wie Zeit, Erinnerung und parallelen Realitäten auseinander. Musik und Malerei entstehen bei Marcus Füreder in einem parallelen Prozess und befruchten sich gegenseitig. In der Ausstellung wird diese untrennbare Verbindung spürbar: Aus Klang wird Erinnerung, aus Farbe wird Emotion.

Kunst als unmittelbare Begegnung im Salzkammergut

Die Salzkammergut Festwochen Gmunden bieten den idealen Rahmen für diese Werkschau. In einer Region, die seit Generationen als Resonanzraum für Künstlerinnen und Künstler dient, lädt „Leave The Future Behind“ dazu ein, den Moment ganz neu zu bewerten. Der Titel wirkt wie ein paradoxer Aufruf: Wie kann man die Zukunft hinter sich lassen? Vielleicht, indem man sich der permanenten digitalen Überreizung entzieht und wieder lernt, wahrhaftig zu sehen und zu fühlen. Diese Ausstellung ist mehr als die Präsentation eines berühmten Musikers als Maler. Sie ist eine Einladung zum Dialog und eine Suche nach jener fragilen Form von Echtheit, nach der wir uns in einer zunehmend künstlichen Welt sehnen. Wir laden Sie herzlich ein, diese Magie der Verwandlung selbst zu erleben und in den faszinierenden Kosmos von Marcus Füreder einzutauchen.

  • Eröffnung: 18. Juni
  • Ausstellungsdauer: 16. August
  • Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 15:00 Uhr, Montag & Dienstag geschlossen
  • Ort: K-Hof Kammerhof Museum Gmunden
  • Eintritt: Erwachsene € 10,00 Euro Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre € 3,00

Verfügbare Kunstwerke zum Kauf von Parov Stelar

Die Abbildungen zeigen eine Auswahl der in der Galerie verfügbaren Arbeiten. Gerne senden wir Ihnen eine komplette Liste zu. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

dirty words

Parov Stelar

dirty words, 2025

120 x 90 cm
Öl auf Karton
o.T.

Parov Stelar

o.T., 2024

70 x 50 cm
Öl auf Karton
sunday

Parov Stelar

sunday, 2024

70 x 50 cm
Siebdruck, Öl auf Karton
die puppenspielerin

Parov Stelar

die puppenspielerin, 2025

195 x 145 cm
Öl auf Leinwand
the missing link

Parov Stelar

the missing link, 2023

166 x 140 cm
Öl auf Leinwand
monday

Parov Stelar

monday, 2024

59.5 x 41.5 cm
Siebdruck, Öl auf Karton
der springende punkt IV

Parov Stelar

der springende punkt IV, 2025

135 x 100 cm
Öl auf Karton
smoke

Parov Stelar

smoke, 2025

70 x 50 cm
Siebdruck, Öl auf Karton
saturday

Parov Stelar

saturday, 2024

59.5 x 41.5 cm
Öl auf Karton
pandora calling

Parov Stelar

pandora calling, 2025

180 x 140 cm
Öl auf Leinwand
pandoras box

Parov Stelar

pandoras box, 2025

200 x 140 cm
Öl auf Leinwand
Img 20260414 121958 1

Parov Stelar

Img 20260414 121958 1, 2024

59.5 x 41.5 cm
Öl auf Karton, gerahmt
Leider sind keine Werke verfügbar

08. Juni – Heiner Meyer – Kunst im Kabinett: Sebastian Speckmann

Informationen zur Ausstellungseröffnung Heiner Meyer – Kunst im Kabinett: Sebastian Speckmann

Mit der gemeinsamen Ausstellung von Heiner Meyer und Sebastian Speckmann präsentiert die Galerie zwei Künstler, deren Werke aus unterschiedlichen künstlerischen Traditionen hervorgehen und dennoch in einen intensiven Dialog treten. Meyers fotorealistische Pop-Art-Malerei und Speckmanns hochkomplexe Druckgrafik markieren zwei Pole zeitgenössischer Bildproduktion: maximale Sichtbarkeit und radikale Reduktion, Überfluss und Konzentration, Oberfläche und Tiefe. Gerade in dieser Gegenüberstellung entfaltet sich eine Spannung, die den Blick schärft und Wahrnehmung neu justiert.

Der Ausstellungsraum wird so zu einem Feld wechselnder Intensitäten. Meyers Gemälde dominieren durch Präsenz, Farbe und ikonische Klarheit, während Speckmanns Arbeiten Nähe verlangen und sich erst in der stillen Betrachtung vollständig erschließen. Beide Positionen eint eine kompromisslose technische Meisterschaft und ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Macht der Bilder. Gemeinsam zeichnen sie ein vielschichtiges Bild unserer Gegenwart, in dem Konsum, Erinnerung, Melancholie und ästhetische Verführung nebeneinander bestehen.

  • Eröffnung: 08. Juni – 19:00
  • Ausstellungsdauer: 19. Juli

 

Kunstwerke der Ausstellung

Hero Factory 36

Heiner Meyer

Hero Factory 36, 2023

77 x 56 cm
Mischtechnik auf Büttenpapier
Look Back 28

Heiner Meyer

Look Back 28, 2021

75 x 55 cm
Mischtechnik auf Büttenpapier
Hero Factory 41

Heiner Meyer

Hero Factory 41, 2023

77 x 56 cm
Mischtechnik auf Büttenpapier
Popeye

Heiner Meyer

Popeye, 2023

120 x 90 cm
Öl auf Leinwand
Matador, Auflage 18+3

Sebastian Speckmann

Matador, Auflage 18+3, 2022

27 x 21 cm
Linolschnitt
Sundae II

Heiner Meyer

Sundae II, 2012

160 x 120 cm
Öl auf Leinwand
First Step I

Heiner Meyer

First Step I, 2025

60 x 60 cm
Öl auf Leinwand
Legenden II

Heiner Meyer

Legenden II, 2005

180 x 200 cm
Öl und Schellack auf Leinwand
Vortex, Auflage 25+5

Sebastian Speckmann

Vortex, Auflage 25+5, 2022

41.5 x 51.5 cm
Linolschnitt
Hier Geblieben

Heiner Meyer

Hier Geblieben, 2011/12

145 x 120 cm
Öl auf Leinwand
Chocolate Car

Heiner Meyer

Chocolate Car, 2021

60 x 60 cm
Öl auf Leinwand
Bogen, Auflage 30+5

Sebastian Speckmann

Bogen, Auflage 30+5, 2024

25.4 x 20.8 cm
Linolschnitt
Leider sind keine Werke verfügbar
Ein Portrait von Billi Thanner
Porträt – Heiner Meyer

Heiner Meyer

Heiner Meyer (*1953 in Bielefeld) ist eine Ausnahmeerscheinung der deutschen Gegenwartskunst und gilt als unbestrittener Meister der zeitgenössischen Pop-Art. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und war Meisterschüler bei Malte Sartorius. Prägende Jahre verbrachte er in Spanien, wo er eng mit Salvador Dalí zusammenarbeitete. Diese Erfahrung von Exzentrik, Inszenierung und handwerklicher Präzision ist bis heute in seinem Werk spürbar.

In Meyers Gemälden prallen Bildwelten aufeinander: Antike Skulpturen, kunsthistorische Zitate und klassische Körperideale treffen auf Supermodels, Luxusfahrzeuge und globale Marken wie Chanel oder Louis Vuitton. Mit fotorealistischer Genauigkeit malt er Glanz, Lichtreflexe und Oberflächen und erschafft Bilder von verführerischer Perfektion. Meyer verzichtet bewusst auf moralische Wertungen. Er beobachtet das Zusammenspiel von Erotik, Status und Vergänglichkeit und friert den schönen Schein unserer Konsumgesellschaft in Öl ein. Mit über 300 Einzelausstellungen weltweit zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Künstlern seiner Generation.

Sebastian Speckmann

Sebastian Speckmann (*1982 in Wolfen) ist ein grafischer Virtuose, der aus der Tradition der Leipziger Schule hervorgegangen ist. Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, zunächst bei Neo Rauch, später als Meisterschüler von Heribert C. Ottersbach. Speckmann hat sich einer Technik verschrieben, die lange als unterschätzt galt: dem Linol- und Holzschnitt.

Was bei vielen mit groben Konturen assoziiert wird, führt Speckmann an die Grenze des technisch Machbaren. Mit äußerster Präzision schneidet er feinste Raster und Strukturen in die Druckplatten, die aus der Distanz an digitale Pixel oder körnige Fotografien erinnern. Seine Motive verlassene Interieurs, rätselhafte Landschaften oder stille Porträts tragen eine romantische, bisweilen unheimliche Melancholie. Speckmann arbeitet nach dem Prinzip des Wegnehmens und schneidet das Licht aus der Dunkelheit heraus. So entstehen Bilder von enormer Dichte und atmosphärischer Tiefe. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Preis der Paper Positions, sowie internationale Ausstellungen belegen die Aktualität seiner Arbeit.

Portrait Madita Kloss
Porträt – Sebastian Speckmann

In der gemeinsamen Präsentation von Heiner Meyer und Sebastian Speckmann entsteht eine Ausstellung, die Gegensätze nicht auflöst, sondern produktiv nebeneinander stellt und gerade dadurch einen konzentrierten, vielschichtigen Blick auf die Bildwelten der Gegenwart eröffnet.

Heiner Meyer
Hommage an Ingres 2016
Öl auf Leinwand – 120X100CM
Sebastian Speckmann
Vortex, 2022
Linolschnitt, 41,5×51,5CM

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Galerie Schloss Parz – Die Kunstgalerie Oberösterreichs

Auf knapp 400m² können Sie in unserer Galerie zeitgenössische Kunst in einem musealen Rahmen sehen und kaufen. Nicht nur durch die großen Räume mit den hohen Decken, sondern auch durch die Vielfalt an nationaler und Internationaler Kunst, besticht die Galerie. In unserem Schaulager haben Kunstinteressierte die Möglichkeit einen Blick in die Ausstellungsgeschichte der Kunstgalerie zu werfen. Wir bieten hier die Möglichkeit durch eine Auswahl von über 800 Kunstwerke von mehr als 80 Künstlern zu stöbern. Das wahrscheinlich größte Schaulager einer Galerie in Oberösterreich.

Künstler:Innen und deren Kunstwerke zum Verkauf in der Kunstgalerie Schloss Parz

Abgesehen von unseren laufend sich ändernden Ausstellungen finden Sie folgende Künstler bei uns durchgehend auf Lager:

Christian Ludwig Attersee

Wir haben eine Vielzahl an Kunstwerken von Christian Ludwig Attersee lagernd zum Kauf und Betrachten in unseren Räumlichkeiten.

„In der schönsten Galerie Österreichs“ (Zitat: Christian Ludwig Attersee)

Jakob Gasteiger

Wir haben eine Vielzahl an Kunstwerken von Jakob Gasteiger lagernd zum Kauf und Betrachten in unseren Räumlichkeiten.

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