PARZ ONE DESIGN AND PROJECTS
Evi Fersterer und Manfred Bockelmann
Wir laden euch herzlich ein, die Werke von Manfred Bockelmann und Evi Fersterer zu entdecken und die Welt durch ihre einzigartigen künstlerischen Perspektiven zu erleben.
Die Ausstellung wurde am 17.12.2023 von LH Mag. Thomas Stelzer eröffnet.
Ausstellungsende: Evi Fersterer – Manfred Bockelmann 3. März 2024
Ausstellungsansichten Evi Fersterer und Manfred Bockelmann
Evi Fersterer
Geboren 1948 in Gries im Pinzgau, führt Evi Fersterer ihre Betrachter durch die stillen Landschaften ihrer Kunst. Ihre Reise begann mit den ersten „Klotzmenschen“ aus Altholz und führte sie zu einer Internationalen Sommerakademie in Salzburg, wo Professor Claus Pack ihre künstlerische Leidenschaft entfachte. Die Royal Academy of Arts in London nahm sie als Studentin auf, und seitdem hat Fersterer mit ihrer Mystik und Realismus vereinenden Kunst die Weltbühne betreten. Diese Ausstellung ist eine Hommage an ihre künstlerische Vielfalt, von Skulpturen bis zu Winterbildern, die im Freiluftatelier „Koffer am Berg“ entstanden sind.
Manfred Bockelmann
Geboren 1943 in Klagenfurt, hat Manfred Bockelmann einen kreativen Pfad betreten, der Fotografie und Malerei auf magische Weise miteinander verbindet. Sein Werk spiegelt nicht nur seine Reisen durch die Welt der Fotografie für namhafte Magazine in München wider, sondern auch die inspirierende Begegnung mit Friedensreich Hundertwasser in Zürich. Gemeinsam schufen sie das Kunstbuch „Hundertwasser Regentag“, das die Synthese von Fotografie und Malerei perfekt einfängt. Bockelmanns Reise führte ihn von Ostafrika über „Magic Hollywood“ bis zu großformatigen Kohlezeichnungen. Diese Ausstellung zeigt die Evolution eines Künstlers, der die Stille der Landschaft in jedem Pinselstrich einfängt.
UNTERTAUSEND – Wein Kulinarik Kunst
Christian Ludwig Attersee in New York
Attersee-Ausstellungen in New York
15. November 2023 18 Uhr Eröffnung in der
Galerie Gmurzynska
43 East 78th Street
New York, NY 10075
Ecke Madison Avenue, Nähe Metropolitan Museum
18. November 2023 18 Uhr Eröffnung in der
O’Flaherty’s
44 Avenue A
NEW YORK, NY 10009
Ecke 3rd Street
Galerie Gmurzynska zeigt Bilder der letzten 60 Jahre, also aus jedem Jahrzehnt ein „Best
of“. Es gibt einen Katalog Englisch / Deutsch.
O’Flaherty’s zeigt Bilder und Fotoübermalungen aus den letzten 2 Jahrzehnten.
Die Galerie wird von der Künstlerin Jamian Juliano-Villani geleitet.
UNTER TAUSEND, 2023
Leopold Kogler
Ina Fasching
Marga Persson
Christian Bazant-Hegemark
Oliver Riedel
Laura Eckert
Markus Lehner
Evi Fersterer
Christian Rothwangl
Maria Moser
Hubert Schmalix
Chen XI
Antonio Tamburro
Hans Hoffmann-Ybbs
Mathias Kloser
Isa Stein
Sebastian Speckmann
Wolfgang Stifter
Othmar Zechyr
Maria Meusburger-Schäfer
Christoph Kaltseis
Fritz Aigner
Ulrich Waibel
Peter Niedertscheider
Margherita Grasselli
Jakob Gasteiger
Alois Mosbacher
Frenzi Rigling
Yvonne Kendall
Lionel Favre
Marianne Lang
Michaela Kessler
Diese Künstler:Innen repräsentieren eine breite Palette von kreativen Ausdrucksformen und Stilen.
„UNTER TAUSEND“ bietet vor allem jungen Kunstliebhaber:Innen die einzigartige Gelegenheit, hochwertige Kunstwerke zu erschwinglichen Preisen zu erwerben. Diese Ausstellung unterstreicht, dass künstlerische Kraft nicht nur in der Größe, sondern auch im erschwinglichen Format zu finden ist. Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, Kunst günstig zu kaufen, sollten Sie sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.
Wir freuen uns darauf, Sie am 12. November 2023 bei der Eröffnung von „UNTER TAUSEND“ begrüßen zu dürfen und gemeinsam die faszinierende Welt der Kunst zu erkunden.
Parallel 2023 – Chen Xi und Laura Eckert
Galerie Schloss Parz auf der Parallel Vienna 2023 im Otto Wagner Areal.
Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder bei der Parallel in Wien auszustellen. Es erwarten Sie die
neuesten Kunstwerke der jungen Künstlerin Laura Eckert und Arbeiten von Chen XI.
Sie finden uns im historischen Ambiente des Otto-Wagner-Areals, Pavillion 22, Raum 005.
Eröffnung am Dienstag, den 05. September 2023 von 13.00 bis 22.00 Uhr
Öffnungszeiten Parallel 2023
Mittwoch, 06.09.2023 bis Sonntag, 10.09.2023: 13:00 – 20:00 Uhr
Adresse: Otto-Wagner-Areal, Pavillion 16, 22, 24,
Baumgarten Höhe 1, 1140 Wien
,hierzulande‘ – Manfred Hebenstreit – Leopold Kogler – Margherita Grasselli
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die kommende Ausstellung ,hierzulande‚ in der Galerie Schloss Parz am 04. September 2023 eröffnet wurde. Es werden Werke der Künstler Manfred Hebenstreit und Leopold Koger präsentiert. Zudem zeigen wir Kunst im Kabinett mit Margherita Grasselli.
- Eröffnung am 04. September 2023 um 19:00 Uhr
- Laudatio: Roman Grabner, Leiter Bruseum und Kurator der Neuen Galerie Graz
- Eröffnung: Mag. Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalsrates
- Ausstellungsdauer: 04. September bis 07. November 2023
Manfred Hebenstreit
Geboren 1957 in Altheim in Oberösterreich
Lehre und Gesellenprüfung zum Feinmechaniker, nach dem Zivildienst
1976 bis 1978 Reise nach Asien und Australien
1979 bis 1984 Studium „Malerei und Grafik“ an der Hochschule für
künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz
1987 Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich
lebt in Peuerbach, OÖ
Manfred Hebenstreit gilt als vielseitiger Maler, der eine breite Palette von Themen und Techniken beherrscht. Um eine neue und fesselnde Verbindung zwischen Farbe und Material herzustellen, verwendet er oft Eisen, Holz, Aluminium oder Glas anstelle von Leinwänden.
Er denkt und arbeitet in zusammenhängenden Serien. So kann die Beschäftigung mit einem Thema erfasst, umkreist, verdichtet und intensiviert werden.
MARGHERITA GRASELLI, ,Adele 03′, 2023, handmodelliert, Raku-Sila-Ton, rote Glasur, weiße Glasur, rotes Kristallglas, transparentes Kristallglas, 45 x 64 x 40 cm
Margherita Grasselli
Margherita Grasselli, geboren 1970 in Perugia, startete ihre Karriere als Bildhauerin im September 2001.
12 Jahre lang besuchte sie die Schule von Marco Severini, dem Meister an der Akademie der bildenden Künste in Rom.
Grasselli experimentiert mit verschiedenen Materialien, die sich für die manuelle Bildhauerei eignen, wie Ton, Stein und Harze.
Die Künstlerin arbeitet mit Patinatechniken und verwendet verschiedene Farben und Oxide. Nicht zuletzt die Glasuren sind ihre große Leidenschaft. Sie erlernt unterschiedliche Gießtechniken, sowohl in Gips als auch in Silikon.
Im Jahr 2011 eröffnet Margherita ihren eigenen Ausstellungsraum, Liberarte, wo sie ihre Werkstatt einrichtet und einen Ausstellungsbereich schafft, der die Organisation von Einzel- und Gruppenausstellungen junger, aufstrebender Künstler ermöglicht. Sie organisiert Workshops für italienische und ausländische Schüler, in denen sie ihr Wissen über die Bildhauerei weitergibt. Im Juni 2018 trifft Grasselli den bekannten italienischen Galeristen Ermanno Tedeschi in Matera und sie beschließt ihm ihre künstlerischen Werke anzuvertrauen.
Ihre Arbeiten wurden schon in vielen Ausstellungen in Italien, Wien und Israel präsentiert.
Leopold Kogler
Leopold Kogler wurde 1952 in St. Peter in der Au, Niederösterreich, geboren. Er lebt und arbeitet dort.
Ab 1973 begann er das Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, das er im Jahr 1977 abschloss. Kogler besuchte die Meisterklassen von renommierten Künstlern wie Oswald Oberhuber, Bazon Brock und Peter Weibel.
Nach seinem Studium engagierte er sich aktiv in der Kunstszene Niederösterreichs. Er wurde Präsident der Kunstvereine Niederösterreich und übernahm die Leitung des DOK-NÖ für Gegenwartskunst. In dieser Position setz er sich für die Förderung zeitgenössischer Kunst ein und organisiert zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
Der Künstler erhielt im Laufe seiner Karriere mehrere Auszeichnungen und Preise. Im Jahr 1983 wurde ihm der Anerkennungspreis für bildende Kunst des Landes Niederösterreich verliehen. Im Jahr 2013 wurde ihm das Goldene Ehrenkreuz des Landes Niederösterreich für seine Verdienste um Kunst und Kultur verliehen. Zuletzt wurde er im Jahr 2022 mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.
Seine Werke werden in zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen präsentiert.
Bei Koglers Bildern eröffnet sich die Farbe gleich einem eruptiven Reigen. Irdenes Schwarz, erdiges Braun, tiefes Wasserblau, abendliches Violett, nächtliches Rotblau, Signalrot und himmelsnahes Rosé, Wiesen-, Tannengrün und Sommeroliv; die Palette entwickelt sich kraftvoll von primären Tönen bis zu modulierten Nuancen: Leuchtendes Weiß, sonniges Gelb wie mildes Orange erhellen das Farbspektrum und durchbrechen die dunkleren Farbakkorde plötzlich und unmittelbar. Kontrastreiche Farbdialoge lassen das Kolorit wirken. So ist es der ebenso differenzierte wie subtile Gebrauch der Farbe, der die Intensität und Kraft der Farbe wesentlich bestimmt. Komplementär- und Simultankontraste, das Akzentuieren von Hell- und Dunkelwerten, das Spiel mit Qualitäts- und Quantitätsverhältnissen – etwa die Variation der Farbsättigung und die Betonung der Farbwertigkeit – stellen die malerischen Mittel dar, die das Erscheinen der einzelnen Farbtöne signifikant zum Ausdruck bringen.
Alois Mosbacher – Sommerausstellung 2023 im Grafikkabinett Erich Steiniger
Alois Mosbacher – Erich Steininger
Sommerausstellung 2023 im Grafikkabinett Erich Steiniger
24. Juni bis 31. Dezember 2023
In den Werken von Alois Mosbacher und Erich Steininger begegnen sich Landschaft und Natur auf faszinierende Weise. Ihre Kunstwerke zeugen von einer tiefen Verbindung zur Umgebung und lassen den Betrachter in eine Welt voller Schönheit und Harmonie eintauchen.
Zu Alois Mosbacher
Alois Mosbacher lässt sich oft von der Natur inspirieren und schafft dabei umfangreiche Serien, die eine Vielfalt an Variationen präsentieren. Seine Werke spielen mit verschiedenen Realitäten, indem er beispielsweise die Fortsetzung eines Astes über zwei Bilder führt oder sie abrupt an der Bildkante enden lässt. Ein weiteres wiederkehrendes Motiv in seinem Schaffen sind Tierdarstellungen, die ihm als Vorwand für die Malerei dienen. Dabei strebt er danach, die Tiere unverstellt und in ihrer natürlichen Pracht zu zeigen.
Zu Erich Steininger
Erich Steininger hingegen ist eng mit der Landschaft des Waldviertels verbunden. Wälder, Felder und Gehöfte werden von ihm zunächst in Zeichnungen, Radierungen oder Holzschnitten expressiv dargestellt, um die gefühlte Wirklichkeit einzufangen. Im Laufe der Zeit abstrahiert er diese Darstellungen jedoch zu informellen Spuren und Zeichen, die eine strukturelle Abstraktion der Landschaft repräsentieren. In seinen Werken spiegelt sich somit nicht nur die äußere Schönheit der Natur wider, sondern auch die emotionale Verbundenheit des Künstlers mit der Waldviertler Landschaft.
Beide Künstler erschaffen auf ihre eigene Weise Kunstwerke, die die Schönheit der Natur einfangen und den Betrachter dazu einladen, in eine Welt der Harmonie und Inspiration einzutauchen. Ihre Werke sind geprägt von individuellen Stilen und Perspektiven, doch sie teilen die gemeinsame Leidenschaft für die Landschaft und die Natur, die sie auf einzigartige und fesselnde Weise zum Ausdruck bringen.
Textauszüge @Erich Steininger/Florian Steininger
Alois Riedl – Franz Josef Altenburg – Christian Bazant-Hegemark
- Eröffnung am 11.05.2023, 19 Uhr
- Laudatio: Günther Oberhollenzer, Künstlerischer Leiter Künstlerhaus Vereinigung
- Ausstellungsdauer: 11.05. – 09.07.2023
Alois Riedl
Alois Riedl ist 1935 in St. Marienkirchen bei Schärding geboren und arbeitet in Brunnthal. Sein künstlerisches Schaffen zieht sich über fünf Jahrzehnte. In den 1960er Jahren begann er mit Bleistiftzeichnungen auf Papier und Karton. Später schlägt Riedl den Weg der Malerei ein. Zuerst fertigte er „klassische“ Gemälde ohne Anspruch auf Modernität. Die Inspirationsquellen des Künstlers in den 1970ern sind abgenützte Sofas, Fauteuils und alte Stühle. Seine Arbeiten finden sich zwischen einer formalen Präsenz der gemalten Objekte und einer abstrakten Erscheinung des Gegenstandes. Der weg der Abstraktion manifestiert sich weiter im Laufe der 1990er Jahre. Die Formen wirken geschlossener, geometrischer und frei interpretiert. Nach und nach übersetzt er die gemalte Form in die Skulptur. Dabei dienlich sind ihm Holzscheiben, die er anschließend bemalt.
Christian Bazant-Hegemark
Christian Bazant-Hegemark wurde 1978 in Mödling in Niederösterreich geboren. Er programmierte Videospiele, bevor er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Gunter Damisch in der Klasse für Grafik und druckgrafische Techniken zu studieren begann. Später schloss der Künstler weitere Studien bei Daniel Richter und Harun Farocki an. Seine Dissertation verfasste über Malerei und digitale Technologien. Bazant-Hegemark arbeitet in den Medien Zeichnung, Malerei und Code. Seine Werke reichen von großformatigen Malereien bis zu detailreichen Zeichnungen und ins Digitale. Sie sind figurativ, bleiben jedoch oft fragmentiert und öffnen viel Raum für eigene Assoziationen.
Franz Josef Altenburg
Altenburg (1941 – 2021) schuf über beinahe 60 Jahre ein umfangreiches Werk. Nach seiner Ausbildung an der Grazer Kunstgewerbeschule arbeitete Altenburg für die Hallstätter Keramik und anschließend im Atelier der Gmundner Keramik. Seit 1976 war er als freischaffender Künstler in seiner eigenen Werkstätte in Breitenschützing (Oberösterreich) tätig. Mit seinem Engagement für Keramiksymposien beeinflusste Altenburg ganze Generationen junger Keramiker*innen in Österreich. Sein Werk ist von Gefäßformen und architektonischen Elementen sowie reduzierten Konstruktionen geprägt. Als künstlerische Wegbereiter führt er Minimalisten wie Donald Judd, aber auch seinen einstigen Ateliergenossen in der Gmundner Keramik Anton Raidel an.
Frenzi Rigling – Landesgalerie Niederösterreich
Frenzi Rigling – ÜBER DAS
Ausstellung in der Landesgalerie Niederösterreich
13.05.2023 bis 12.11.2023
Frenzi Rigling macht sichtbar, was häufig im Verborgenen bleibt. In ihrer künstlerischen Praxis widmet sich die gebürtige Schweizerin, die seit vielen Jahren in Niederösterreich und Wien lebt, Alltagsgegenständen und Fundstücken aus der Natur. Meist sind es Motive und Gegenstände aus dem eigenen Umfeld, die sie sammelt, inszeniert, verfremdet und zu vielschichtigen Kunstobjekten und Installationen arrangiert.
Mitunter sind es weiblich konnotierte Materialien und Tätigkeiten, die die Künstlerin in ihren Fokus nimmt: zyklische und routinemäßige Tätigkeiten im Haushalt und Garten oder Textiles wie Kleidungsstücke, Stoffreste oder Felle. Die Arbeiten von Frenzi Rigling reflektieren die Zyklen unserer Existenz und die Fragilität des täglichen Lebens. In der Tradition künstlerischer feministischer Praxis thematisieren sie gesellschaftspolitische Fragestellungen.
Frenzi Rigling setzt mit ihren Werken dem Kreislauf des Verschwindens eine Ästhetik des Bewahrens entgegen.
Kuratorin: Gerda Ridler
Textauszug: Landesgalerie Niederösterreich
Alois Mosbacher im Belvedere 21 – Palinops
Alois Mosbacher
Ausstellung „Palinops“ im Belvedere 21
10. März – 10. September 2023
Alois Mosbachers Werk zeigt Momentaufnahmen höchst privater und feinfühliger Naturerlebnisse. Es entstehen rätselhafte Bilder der Natur, voll zufälliger Begegnungen und paradoxer Interaktionen zwischen Objekten, die in der Landschaft auf den ersten Blick fremd wirken.
Seit den 1980er-Jahren hat Mosbacher, ein Vertreter der „Neuen Wilden“, seine Bildwelt aus Pflanzen und Tieren um unterschiedliche Sujets und Formen erweitert. Der Künstler hat eine eigene künstlerische Sprache entwickelt, die kunsthistorische Einflüsse und aktuelle Tendenzen geschickt verinnerlicht, ohne sie explizit zu zitieren. Die Landschaften, Stillleben und figurative Kompositionen sind zwar vielfach interpretierbar, widerstehen aber einer rein symbolistischen Deutung genauso wie einer formalistischen Erklärung. Im Wald der ineinander verwachsenen Objekte, verknoteten Linien und erratischen Konstruktionen gelingt es dem Künstler, auch den banalsten Dingen eine autonome Identität zu verleihen. Objekte aus der Alltagskultur bekommen bei Alois Mosbacher ein neue Betrachtungsweise. Die Wahrnehmung geht über das Dargestellte hinaus.
Der Künstler baut im Belvedere 21 eine begehbare Bühne auf, die verschlüsselt das Gewöhnliche in ungewöhnlichen Konstellationen zelebriert. Die Ausstellung folgt keinem linearen Erzählstrang. Die Werke erzeugen ein rhythmisierendes Bildbiotop. Bäume umschlingende Stränge überwuchern die Grenzen der Bildfläche und geben so Richtung, Rhythmus und Tempo vor. Die Ausstellung lädt zum Perspektivwechsel ein und verbindet die spielerisch-enigmatische Kunstsprache Mosbachers mit dem für ihn typischen Humor. Kuratiert wird die Ausstellung von von Miroslav Haľák.
Textauszug © Belvedere













