PARZ ONE DESIGN AND PROJECTS

Antonio Tamburro

von 14. September bis 2. November 2014

Völlig in die Welt der Farben und Formen einzutauchen, alle Möglichkeiten der Malerei auszukosten und ihre Kräfte zu einer großen Auftrittsgeste zu bündeln: So wirken die Gemälde vom Antonio Tamburro und nehmen den Betrachter sofort für sich ein. Der freie Fluss der Farben verbindet sich mit prägnanten Formmotiven – immer wieder die Schönheit der Frau oder auf künstlerisch höchst intelligente Weise kombiniert die farbigen Regenschirme -, um die Möglichkeiten des Malerischen in der Gegenwartskunst auszuloten. Das künstlerische Ziel ist klar: Es geht um den Auftritt, die prägnante Erscheinung, die sofort die Blicke auf sich zieht – es geht um eine Form des dramatischen Auftritts des gemalten Bildes.
Künstlerisch intelligent und mit einer durchaus typisch italienisch zu nennenden Sensitivität für die Wirkung des Ästhetischen erarbeitet Antonio Tamburro seine Bildkompositionen. In starken farblichen Kontrasten und dennoch fein abgestuft entwickelt sich eine bunte Welt, die er oftmals ganz bewusst aus differenzierten Grautönen heraus auftreten lässt. Die Vielfalt der Regenschirme steht immer wieder für den individuellen Himmel, vergleichbar einem individuellen Baldachin bestimmen die Akteure damit ihren persönlichen Auftritt und treffen sich mit anderen Darstellern. Die erotische Anziehungskraft der Frau ist ein permanenter Grundton; sie wird mit einer speziellen „Erotik der Malerei“ verbunden.
Die Galerie Schloss Parz präsentiert in dieser Ausstellung neue Werke des Künstlers, der bereits mehrfach mit großem Erfolg an diesem besonderen Kunstort im historischen Wasserschloss ausgestellt hat.

Die einzige und echte Überzeugung in einem Künstler ist die, sich von der eigenen kreativen Energie tragen zu lassen; die einzige, die im Unterschied zu den Moden und den Tendenzen zeitgenössischer Kunst niemals aufgebraucht werden kann.“   Antonio Tamburro

Dr. Peter Assmann

Eröffnung mit Landesrätin Doris Hummer

WOVON DIE WELT IHREN GLANZ ERHÄLT“ RUDOLF LEITNER – GRÜNDBERG

Rudolf Leitner-Gründberg in der Galerie Schloss Parz

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Im frühbarocken Ambiente des Wasserschlosses Parz in Grieskirchen präsentiert die Galerie Schloss

Parz die Ausstellung „Rudolf Leitner Gründberg – WOVON DIE WELT IHREN GLANZ ERHÄLT“. Zeitlich

zwischen einer Galeriepräsentation in New York und den Sommerausstellungen während der

Salzburger Festspiele gibt die Ausstellung in Parz einen weitgefassten Überblick über die aktuellen

Bildüberlegungen des Künstlers. In seinen Werkkonzepten zielt Rudolf Leitner Gründberg immer

auf das Erhabene, auf die große, zusammenhängende Idee, auf die Wirkung übergeordneter

kulturgeschichtlicher Größen.

In einer großen formalen Bandbreite zwischen abstrakter Geste und intimem erzählerischen Einblick,

zwischen Monumentalität und behutsamem Blick auf das Verborgene berichtet der Künstler von

einer sehr persönlichen Weltsicht, die jedoch konsequent aus vielschichtigen, überpersönlichen

Kulturerfahrungen gespeist ist. Die prägnante Verwendung der Farbe Gold in seinen Gemälden

vermittelt stets einen Raum der Unendlichkeit, ganz im Sinne der Ikonentradition der Ostkirche.

Die häufig verwendete Symbolfigur der Krone steht ebenfalls für eine solche weit ausgreifende

Perspektive auf hohe Ziele des Menschen.

Wie wenigen anderen Malerpersönlichkeiten seiner Generation gelingt es Rudolf Leitner-Gründberg,

einen absolut persönlichen künstlerischen Gestaltungsstil zu entwickeln und diesen mit ganz

charakteristischen Bilderzählungen in Zusammenhang zu bringen. So wie die Grenzen zwischen

abstrakt und erzählerisch ineinander verfließen, so verschränken sich in seinem Werk auch die

Kategorien von Größe und Kleinheit, von überpersönlicher Geschichte und persönlicher Beobachtung

und Erinnerung. Zudem vermittelt sich in allen seinen Gemälden die große Kraft der Leidenschaft, die

diese Künstlerpersönlichkeit immer wieder zu neuen Werken und Großprojekten antreibt.

Die Ausstellung in der Galerie Schloss Parz zeigt in den fünf großen Ausstellungsräumen des Schlosses

nicht nur die konsequente Arbeit des Künstlers auf, sondern auch die große Bandbreite seiner

formalen Möglichkeiten in unterschiedlichen Bildformaten, umfassenden Rauminstallationen und

speziellen Werkserien.

Zur Eröffnung der Ausstellung spricht: Mag. Dr. Peter Assmann

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Di. 18. März 2014 19.30 uhr
Ausstellungsdauer bis So. 18. Mai 2014

Jacinta Maria Mössenböck und Laurenz Pöttinger laden sie und ihre Freunde ein zur Eröffnung der Ausstellung.

Es ist uns gelungen, Prof. Gunter Damisch zu gewinnen, um bei der Eröffnung über die Kunst seiner ehemaligen StudentInnen zu sprechen.

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Christian Bazant Hegemark | Stephanie Balih| Mathias Kloser

Künstler und die Künstlerin sind anwesend

Kleines Konzert:
Stephanie Balih & Alexander Dolphin spielen Eigenkompositionen / Gesang, Cajon und Klavier

CHRISTIAN LUDWIG ATTERSEE – Das Fruchtsein

CHRISTIAN LUDWIG ATTERSEE – Das Fruchtsein

ATTERSEE

DAS FRUCHTSEIN

Bilder 2010 – 2013

 

in der Galerie Schloss Parz, Grieskirchen, von 21. 10. 2013 – Mitte Februar 2014

Fruchtsein heißt bei Attersee, dass Menschen, Tiere, Landschaft und Gegenstände

ihren Lebensweg auch als Frucht verstehen sollten. Das heißt, Attersee versucht,

die Vielfalt seiner gemalten Welt mit den Themen Besamung, Blüte, Frucht und

Fruchtende zu besetzen. Es geht um die Ausstattung unseres Lebens, unserer

Welt mit verschiedenst möglichen Formen von Erotik. Attersee hat diesen, für

ihn sich schöpferisch immer wiederholenden Weg der Erotikfindung ,-besetzung

und –umdeutung in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens gestellt.

Diese Entscheidung sollte man bei der Bildbetrachtung und –entschlüsselung mit

einbeziehen.

Mit Sehnsucht und genialer, jugendlich wirkender Einfallskraft jagt er sein neuestes

Attersee-Alphabet – gemeint sind die in expressiven Farbwürfen oder auch in zarten

Linien erzählenden Bildfindungen.

Mit neuer Kraft stellt er den Menschen neben Adam und Eva in seine

unvergleichliche gepinselte und gezeichnete Attersee-Welt: eine Welt, wo Vögel als

Obst zu pflücken sind, eine Welt, wo Wasser und Fische, zum Esstisch geworden,

den Gast erwarten, eine Welt, wo die Farben der Attersee-Wetter die Künstler-

Palette besetzen – und vieles mehr.

In diesen neuen Arbeiten, die hier erstmals präsentiert werden, zeigt sich oft

deutlicher als in Jahren davor seine Erfahrung und die Pflicht des Künstlers, mit

seinem Werk ein Stück unserer Schöpfungsgeschichte zu sein.

Die Liebe zum Leben in einer erweiterten und neuen Sicht ist seine Bildjagd.

Attersee feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum seiner Ausstellungstätigkeit.

Seine erste öffentliche Werkpräsentation fand im Juni 1963 an der Universität für

angewandte Kunst in Wien statt.

Er zählt seit den 60er Jahren zu den bedeutendsten Einzelgängern der

gegenständlichen Malerei Europas. Sein lebensbejahendes Gesamtwerk (ca.

9000 Bilder) ist eine von Erotik getragene Alltagssicht, die sich in immer neuen

Atterseeschen Schöpfungsformen verwandelt zeigt. Gesellschaftskritik und

freiheitssuchende Haltung sind Schwester und Bruder in seinen thematisch

zyklischen Bildgruppen.

Attersee zählt neben Günter Brus zu den zwei großen Bilderzählern Österreichs. In

über 500 Einzelausstellungen wurde sein Werk bisher präsentiert (Europa und USA,

internationale Museen, Kunsthallen und Galerien).

Als Musiker, Dichter, Filmer, Bühnenbildner und Designer umrundet er seine Malerei.

ISA STEIN | DER KÖRPER ALS INSTRUMENT

  1. September – 13. Oktober 2013

In drei parallelen Videos formen sich Bewegungen von ISA STEIN zu immer neuen Kombinationen. Die Körperlichkeit, die in dieser Arbeit im Foyer der Galerie Schloss Parz zum Ausdruck kommt, ist programmatisch für die aktuelle Werkschau der Künstlerin Isa Stein. Mit dieser Installation gewährt sie einen tiefen Einblick und kann als Hinweis auf die Performativität Ihres Malprozesses gesehen werden.

In den Ausstellungsräumen findet man Hand- Kopf- und Fußarbeiten. Und das kann  man durchaus wörtlich nehmen. Den zahlreichen Besuchern der Vernissage zeigte sich ein Video mit der Dokumentation Ihres Malprozesses, bei welchem Sie mit Tusche getränkten Haaren über die Leinwand kriecht. Der Kunstinteressierte erkundigte sich genau über die angewandten Techniken.

Zu späterer Stunde bot die Künstlerin eine Tanzperformance, an der sie die Materie thematisch noch weiter abarbeitete. Musikalisch begleitet von dem jungen Komponisten und Pianisten Maximilian Lehner, bog sie Ihren Körper anhand von Seilen marionettenhaft „zurecht“.

Dr. Peter Assmann erläuterte in seiner Ausführung zur Künstlerin die Ausdruckskraft der Weiblichkeit. Isa Stein zeigt eine neue Dimension des weiblichen Körpers in der Kunst.

Ausstellungsdauer bis  So. 13. Oktober 2013

Kunstpreis Parz 2013 – Memes

Ausstellung: MEMES

Ausstellungsdauer: 31. Jänner bis 24. März 2013

Im Jahr 2012 wurde seitens unserer Galerie an die österreichischen Kunstuniversitäten

ein Wettbewerb zum Thema „Memes“ ausgeschrieben. Memes sind Zeichencodes,

die sich in Kettenreaktionen vervielfachen und immer wieder verändern können.

Dieses vor allem im Internet vertretene Phänomen wurde in einen künstlerischen Kontext

gesetzt. Aus den eingereichten Arbeiten werden ausgewählte Werke gezeigt.

Eine Jury wählt den 1. Preis, dotiert mit 3.000,- gesponsert von DI Klaus Pöttinger.

Über die Arbeiten der jungen Kunstschaffenden erscheint ein Katalog.

MEMES

Do. 31. Jänner 2013, 19.30 Uhr

Wettbewerb der Student/innen der Kunst – und Gestaltungsuniversitäten Österreichs.

Jury: Dr. Peter Assmann, Prof. Christian Ludwig Attersee, Claudia Hirtl, Dr. Reinhard Mattes, Laurenz Pöttinger

Zur Kunst spricht: Dr. Isa Stein

Bereits zum dritten Mal wird dieses Jahr der KUNSTPREIS PARZ vergeben: ein Wettbewerb, der diesmal unter dem Thema „MEMES“ steht.

Das Internet ist Teil unseres täglichen Lebens geworden. Twitter, Facebook, Jahoo und Youtube werden millionenfach weltweit „angeklickt“, angesehen und weiter gesendet. Selbstverständlich macht diese Entwicklung vor der Kunst nicht Halt. Und deshalb wird auch das Thema des diesjährigen Wettbewerbs dem Rechnung tragen.

Seit etwa zwei Jahren verbreiten sich im Internet sogenannte „Memes“. Es handelt sich um ein kommunikatives Konzept, das in Form von Links, einer Bild-, Ton- oder Videodatei (meist jedoch in Bildern) auftritt. „Memes“ sind Zeichencodes, die sich in Kettenreaktionen vervielfachen und sich immer wieder verändern können. Viele davon sind von subversivem Humor und hintergründiger Komik. Der menschliche Geist dient als Träger und Medium von „Memes“.

Die KünstlerInnen, die nach den Richtlinien des Wettbewerbs Studierende einer Kunsthochschule sein müssen, wurden aufgefordert, sich mit diesem sozialen und semiotischen Phänomen auseinanderzusetzen und ihre künstlerischen Antworten darauf zu finden.

Ausstellungsdauer bis So. 24. März 2013

Öffnungszeiten
Sa 17 – 20 Uhr
So 13.30 – 17 Uhr
und gerne nach telefonischer Vereinbarung.

Tel. 0664-2138190 ODER 0699-13411122

Janine Pölzl

Bauwerke – Ruinenzeichnungen – Siebdrucke – Fotomontagen – Übermalungen und Künstler der Galerie

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 14. November 2012, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer bis Sonntag, 23. Jänner 2013

Maria Moser

SO. 11. November 2012 19.00 Uhr
Zur Kunst spricht: Dr. Peter Assmann, Direktor der OÖ Landesmuseen.

Ausstellungsdauer bis So. 27. Jänner 2013
Öffnungszeiten
Sa 17 – 20 Uhr
So 13.30 – 17 Uhr
und gerne nach telefonischer Vereinbarung.
Tel. 0664-2138190 ODER 0699-13411122

Manfred Hebenstreit – 2012

Öffnungszeiten:
Sa 14 – 17 Uhr
So 14 – 17 Uhr
und gerne nach telefonischer Vereinbarung.
tel. 0664-2138190 ODER 0699-13411122

Indien Barock

Im Buchbinderhaus am Speiserberg, St. Florian bei Linz,
Am Mittwoch, dem 24. Oktober 2012, um 19.30 Uhr

Begrüßung: Probst KR Johannes Holzinger
Zur Kunst spricht: Dr. Johannes Jetschgo

Man sollte meinen, dem Thema „Barock“ gäbe es nichts mehr  hinzuzufügen.
Einer unserer angesehensten zeitgenössischen oberösterreichischen Maler, Manfred Hebenstreit, fand neuen Zugang zu dieser bedeutenden Epoche unserer Kulturgeschichte.

Inspiriert von mehreren Indienreisen zieht Hebenstreit Parallelen zur Üppigkeit und Prunk der Barockzeit. Beeindruckt von der exotischen Farbenpracht der dort stattfindenden Festkultur setzt sich der Künstler mit diesen Impressionen auseinander.
Es sind faszinierende Bilder, die man in dieser Ausstellung mit dem Titel „Indien Barock“  zu sehen bekommen wird. Dem kunstinteressierten Publikum wird auf zeitgenössische Art vorgeführt, was das Wesen des Barock ausmacht bzw. ausmachte. Man meint, aus den abstrakten Bildern immer etwas Gegenständliches zu erkennen- ein Zauber einer längst vergangenen Zeit paart sich in neuen Techniken zu einem einmaligen Erlebnis.

Weil die opulente Farbigkeit der Bilder nach einer besonderen Örtlichkeit verlangt, ist die diesbezügliche Wahl des Ausstellungsortes auf das Barockensemble des Stiftes St. Florian in der Nähe von Linz gefallen. Direkt neben diesem Juwel, im vorbildlich renovierten Buchbinderhaus am Speiserberg wird die Ausstellung am 24. Oktober um 19Uhr 30 eröffnet.

Es gibt aber noch einen anderen Grund für die Wahl dieser Örtlichkeit und der fügt sich genial in die Gesamtkonzeption der Galerie und des Künstlers ein: Zur Zeit unterwirft sich „das schönste Stiegenhaus Österreichs“- die Kaiserstiege des Stiftes einer Generalsanierung.

Es wurde zur Spende aufgerufen und sowohl die Galerie Schloss Parz als auch der Künstler werden einen Teil des Verkaufserlöses dem Stift St. Florian zukommen lassen.