PARZ ONE DESIGN AND PROJECTS
UNTER TAUSEND – 2025
Am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, lädt die Galerie Schloss Parz zu einem besonderen vorweihnachtlichen Nachmittag ein: Unter Tausend Beginn ist um 14:00 Uhr, das Ende ist offen. Bei Punsch, Gesprächen und entspannter Atmosphäre möchten wir gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern den Advent inmitten von Kunst genießen.
Unter Tausend steht für die Idee, dass Kunst kein Luxusgut sein muss, sondern Teil des Lebens werden darf. Alle ausgestellten Werke – Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur oder Keramik – sind zu Preisen unter tausend Euro erhältlich. Damit ist die Ausstellung eine Einladung, sich selbst oder anderen ein Stück Originalität, Ausdruck und Schönheit zu schenken. Ein Kunstwerk als Weihnachtsgeschenk ist mehr als ein Gegenstand: Es ist eine persönliche Geste, die bleibt, die inspiriert und die den Alltag bereichert.
Der Nachmittag wird bewusst ungezwungen gestaltet – kein klassischer Ausstellungseröffnungstermin, sondern ein offenes Beisammensein. Zwischen Glühweinduft, Kerzenlicht und Gesprächen über Kunst soll Raum entstehen, um Neues zu entdecken und Bekanntes wiederzufinden. Viele der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, die regelmäßig in der Galerie ausstellen, zeigen eigens für Unter Tausend geschaffene kleinere Formate und Editionen. Diese Arbeiten zeichnen sich durch ihre Unmittelbarkeit und Authentizität aus – sie sind Momentaufnahmen künstlerischen Schaffens, kleine Kostbarkeiten, die das Wesen der Kunst in konzentrierter Form einfangen.
Ob als Einstieg in das Sammeln zeitgenössischer Kunst oder als besonderes Weihnachtsgeschenk: Unter Tausend bietet die Gelegenheit, mit einem Originalwerk Freude zu schenken – nachhaltig, sinnlich und mit persönlicher Bedeutung. Kunst ist hier nicht unnahbar oder elitär, sondern lebendig, nahbar und voller Emotion. Jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte, trägt die Handschrift ihres Schöpfers und verbindet die Betrachterin, den Betrachter mit der Welt des Schaffens und der Inspiration.
Die Galerie Schloss Parz, mit ihren historischen Räumen im Renaissance-Wasserschloss, bietet dafür den perfekten Rahmen. Zwischen Gewölben und Kunstwerken, mit wärmendem Punsch und einer offenen, adventlichen Stimmung, entsteht ein Ort der Begegnung und Entschleunigung. Wer also noch auf der Suche nach einem Geschenk ist, das bleibt, oder einfach einen schönen Sonntagnachmittag in künstlerischer Atmosphäre verbringen möchte, ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen, zu verweilen und sich inspirieren zu lassen.
Unter Tausend – ein Nachmittag für Kunstliebhaber, Sammlerinnen, Freunde und alle, die sich vom Zauber der Kunst anstecken lassen möchten.
Untenstehend finden Sie einen Auszug der teilnehmenden Künstler

Eduard Angeli

Maria Meusburger-Schäfer
Kunst-Tipp: Große Hubert Schmalix Retrospektive in Klagenfurt
Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
der österreichische Kunstherbst hält ein besonderes Ereignis für alle Liebhaber der zeitgenössischen Malerei bereit: Die Stadtgalerie Klagenfurt ehrt Hubert Schmalix, einen der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Maler seiner Generation, mit einer umfassenden Retrospektive.
Unter dem Titel „Once upon a time…“ ermöglicht die Alpen-Adria-Galerie einen tiefen und facettenreichen Einblick in das Gesamtwerk dieses prägenden Künstlers. Die Ausstellung, die vom 24. Oktober 2025 bis zum 1. Februar 2026 zu sehen ist, bietet die seltene Gelegenheit, die beeindruckende künstlerische Evolution von Hubert Schmalix detailliert nachzuvollziehen.
Die Schau ist ein absolutes Muss für alle, die sich für die österreichische Kunst nach 1945 interessieren. Hubert Schmalix war eine Schlüsselfigur der sogenannten „Neuen Wilden“ (oder „Neuen Malerei“) in den 1980er-Jahren. Mit über 40 Werken aus dem Nachlass spannt die Retrospektive einen weiten Bogen: von seinem eruptiven, poetischen und oft gestisch-abstrakten Aufbruch in Wien bis hin zu den von Reflexion und formaler Reduktion geprägten Bildern seines Spätwerks.
Die Ausstellung in Klagenfurt zeigt eindrucksvoll, wie Hubert Schmalix die Malerei stets als ein dynamisches Spannungsfeld zwischen Tradition und radikaler Gegenwart verstand. Seine unverwechselbare, oft kühne und leuchtende Farbpalette ist eines seiner Markenzeichen. Ebenso ikonisch sind seine zentralen Motive: die Akte, die oft eine fragile Intimität ausstrahlen, und die Landschaften.
Besonders die Spannung zwischen seinen österreichischen Wurzeln und seiner langjährigen Wahlheimat Los Angeles, Kalifornien, wird in seinem Werk sichtbar. Hubert Schmalix schuf hybride Bildwelten – idyllische Alpenmotive treffen auf die Coolness der amerikanischen Westküste, klassische Sujets werden mit einer fast plakativen Modernität aufgeladen. Diese Retrospektive legt die stilistische Bandbreite und die tiefgründige inhaltliche Auseinandersetzung offen, die das Werk von Hubert Schmalix so zeitlos und relevant machen.
Als Galerie Schloss Parz, die das Werk von Hubert Schmalix seit langem schätzt, intensiv begleitet und in unserem Programm führt, freuen wir uns außerordentlich über diese umfassende und hochkarätige Würdigung seines Schaffens in Klagenfurt.
Für Kunstinteressierte, die sich einen tiefergehenden Überblick über die in der Galerie Schloss Parz geführten Arbeiten von Hubert Schmalix verschaffen möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen und Einblicke in sein beeindruckendes Oeuvre.
Finissage – ‚The Still Sea is Darker Than Before‘
‘The Still Sea is Darker Than Before’ von Hans Weigand
und der Kabinettausstellung mit Marion Kilianowitsch
Sonntag, 19. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr
Wir verwöhnen Sie mit Venedigs Harry’s Bar Meringata, Schokotorte und Bellini.
Programmpunkt um 15:30 Uhr:
WAS SAGT DIE KUNST?
Eine kunstwissenschaftliche Annäherung mit Monika Leisch Kiesl und Franziska Heiß
Wir freuen uns auf einen genussvollen Sonntagnachmittag!
WAS SAGT DIE KUNST?
An welchen Orten treffen Menschen auf Kunst? In einer Galerie, in den eigenen vier Wänden, …, im öffentlichen Raum? Wer sind die Künstler und Künstlerinnen, die aktuell unser Interesse wecken? Die alten Meister/innen? Arrivierte Zeitgenoss:innen? Oder die ganz Jungen? Wie lässt sich adäquat und anregend über Kunst reden und schreiben? Und wer ist (angeblich) befugt, dies zu tun? Kunstkritiker:innen? Kunstwissenschaftler:innen? Jedermann und Jedefrau?
Diesen und weiteren Fragen rund um die zeitgenössische Kunst, den Kunstbetrieb, und das ganz besondere Glück, das in der Begegnung mit Kunst entspringen kann, werden Monika Leisch-Kiesl und Franziska Heiß, im Austausch mit dem Publikum der Finissage der beiden aktuellen Ausstellungen in der Galerie Schloss Parz, nachgehen. Abschließend geben sie eine kleine Kostprobe aus ihrem farbenfrohen und viel beachteten Buch Was sagt die Kunst? Zu diesem Anlass werden dem Finissage-Publikum einige Exemplare dieses Buches – gegebenenfalls auch zusammen mit dem Vorgängerband, Was spricht das Bild? – zum Autorinpreis angeboten.
DDr. Monika Leisch-Kiesl, Kunstwissenschaftlerin und Philosophin, em. Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der KU Privat-Universität Linz, Autorin und Kuratorin.
Franziska Heiß MA, Kunstwissenschaftlerin und Philosophin, Mitarbeiterin Kunstsammlung Raiffeisenlandesbank OÖ und Fachsekretariat am Fachbereich Kunstwissenschaft der KU Privat-Universität Linz, Kunstvermittlerin.
Was sagt die Kunst. Gegenwartskunst und Wissenschaft im Dialog, hg. v. Monika Leisch-Kiesl und Franziska Heiß, Bielefeld: transcript Verlag, 2022
85 Jahre Christian Ludwig Attersee – Spiel mit der Erde

Die Galerie Schloss Parz widmet dem österreichischen Ausnahmekünstler Christian Ludwig Attersee anlässlich seines 85. Geburtstags eine umfassende Einzelausstellung. Unter dem Titel „Spiel mit der Erde“ wird ab dem 25. Oktober eine beeindruckende Serie seiner neuesten Arbeiten präsentiert.
Christian Ludwig Attersee, eine zentrale Figur der österreichischen Nachkriegsavantgarde, beweist mit dieser Ausstellung eindrucksvoll seine ungebrochene künstlerische Produktivität und Innovationskraft. Die 85 eigens für dieses Jubiläum geschaffenen Werke zeugen von der für ihn typischen Intensität in Farbe und Form und spannen einen Bogen von lyrischer Abstraktion bis hin zu figurativen, oft humorvoll-ironischen Elementen. Die Ausstellung bietet einen exklusiven Einblick in das aktuelle Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des Landes.
Ausstellungsende: Sonntag, 07. Dezember 2025
Verfügbare Kunstwerke der Künstler

Erich Steininger
o.T., 2011
25 x 20 cmHolzschnitt

Antonio Tamburro
Attraversando Le Strisce, 2024
140 x 140 cmÖl und Acryl auf Leinwand

Peter Niedertscheider
o.T., 2022
19 x 14 cmLasergravur, Pietra Piasentina

Louis Szápáry
Marlon, 2021
24 x 19 cmBleistift unf Kreide auf Papier

Heiner Meyer
After the Party, 2021
30 × 40 cmÖl und Foto auf Leinwand

Isa Stein
Herbst, 2021
39.8 x 29.7 cmTusche und Kohle auf Papier

Mathias Kloser
O.T., 2016 2017
21 x 30 cmMischtechnik auf Leinwand

Val Wecerka
Anne 2014, 2014
39 x 29 cmPappe auf Leinwand

Mathias Kloser
Slowly Drifting, 2015-2016
78 x 61 cmÖl, Acryl auf Leinwand

Erich Steininger
o.T.,
70 x 50 cmHolzschnitt

Linde Waber
New Artwork,
28.5 x 20 cm
Jakob Gasteiger
o.T., 2022
24.5 x 30 cmAcryl auf Leinwand
- Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, dem 25. Oktober, um 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Galerie Schloss Parz statt.
- Eröffnung durch: Landeshauptmann Dr. Thomas Stelzer
- Zur Kunst spricht: Ingried Brugger
- Der Künstler ist anwesend.
- Ausstellungsende: Sonntag, 07. Dezember 2025
Kunst im Kabinett
Im „Kunst im Kabinett“ richten wir den Fokus auf Suzanne Levesque, eine der profiliertesten figurativen Malerinnen der Gegenwart. Bekannt für ihre psychologisch tiefgründigen Arbeiten, erkundet sie mit meisterhafter Technik die Komplexität menschlicher Emotionen. Insbesondere ihre eindringlichen Porträts, die oft eine enigmatische Stille ausstrahlen, haben ihr internationale Anerkennung gebracht. Wir freuen uns außerordentlich, ein völlig neues, noch nie zuvor gezeigtes Werk der Künstlerin zu präsentieren. Diese Premiere bildet einen faszinierenden, stillen Gegenpol zur expressiven Farbenwelt von Christian Ludwig Attersee und bietet die seltene Gelegenheit, die jüngste Entwicklung im Schaffen dieser außergewöhnlichen Künstlerin zu entdecken.
Die Künstlerin ist anwesend
Die Galeristen Jacinta Mössenböck, Laurenz Pöttinger, Nikolaus Spiegelfeld und Vincenz Mössenböck freuen sich, dieses besondere Jubiläum mit einer kraftvollen und lebensbejahenden Werkschau zu ehren.
‚The still sea is darker than before‘ – Hans Weigand
Eröffnung: Sonntag, 07. September 2025 um 14:00 Uhr
Ort: Galerie Schloss Parz
Kunst im Kabinett: Marion Kilianowitsch
Die Künstler sind anwesend
Laudatio: Gabriele Spindler – Leiterin der Abteilung Kunst- und Kulturwissenschaften in der OÖ Landes-Kultur GmbH
Ausstellungsende: Sonntag, 19. Oktober 2025
Mit großer Freude präsentiert die Galerie Schloss Parz die kommende Ausstellung des international renommierten Künstlers Hans Weigand, dessen kraftvolle Bildwelten sich seit Jahrzehnten durch eine radikale Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Umbrüchen, kulturellen Codes und existenziellen Grenzerfahrungen auszeichnen.
Hans Weigand, geboren 1954 in Hall in Tirol, zählt zu den markantesten Stimmen der österreichischen Gegenwartskunst. Seit den frühen 1980er-Jahren verfolgt er einen künstlerischen Weg, der zwischen Malerei, Grafik, Drucktechnik, Fotografie und Installation changiert – immer mit einer unverwechselbaren Handschrift, die das Wilde mit dem Präzisen, das Surreale mit dem Politischen, das Apokalyptische mit dem Poetischen verbindet. Seine Bildsprache ist von hoher Intensität, oft gespickt mit düsteren Symbolen, popkulturellen Versatzstücken, ikonographischen Brüchen und einem subversiven Humor. Der Surf als wiederkehrendes Motiv – Welle, Rebellion, Eskapismus – steht in seinen Werken oft sinnbildlich für den Zustand einer Welt, die zwischen Sehnsucht und Kontrollverlust taumelt.
Die Ausstellung in der Galerie Schloss Parz zeigt zentrale Werkgruppen sowie neue Arbeiten des Künstlers, die den Blick auf unsere Gegenwart schärfen – aber auch auf die inneren Abgründe, die sich in ihr auftun. Weigands Malerei öffnet Räume, die sich dem Reinen, Eindeutigen entziehen. Seine Bilder sind Manifestationen eines Zustandes der Spannung: zwischen Schönheit und Zerstörung, zwischen Mythos und Konsum, zwischen kollektiven Fantasien und persönlicher Reflexion.
Kunst im Kabinett mit Marion Kilianowitsch
Marion Kilianowitsch ist eine österreichische Bildhauerin und Objektkünstlerin, die vor allem für ihre markante Arbeit mit Eisen und Stahl bekannt ist. In ihren Skulpturen, Wandobjekten und Installationen verbindet sie die archaische Kraft des Materials mit einer feinen, poetischen Formensprache. Ihre Werke thematisieren Raum, Erinnerung und Transformation und entfalten oft eine stille Spannung zwischen Robustheit und Verletzlichkeit. Kilianowitsch gestaltet neben freien Arbeiten auch zahlreiche sakrale und öffentliche Räume und zählt damit zu den profilierten Stimmen im zeitgenössischen österreichischen Skulpturschaffen.
Verfügbare Werke der Ausstellung

Muntean / Rosenblum
o.T. ("tearing off the..."), 2026
Direct Digital Print on Cotton

Siegfried Anzinger
M 8, 2025
40 × 30 cmLithografie 5/10

Wolfgang Stifter
Gefiedertier, 2019
46.5 x 32 cmMischtechnik auf Japanpapier

Mathias Kloser
Roar, lion of the heart, and tear me open, 2013-2017
24 x 34 cmMischtechnik auf Papier, gerahmt

Karl Mostböck
o.T., 1993
25 x 20 cmMischtechnik auf Papier

Andreas Werner
o.T., 2021
30 x 21 cmMischtechnik auf Papier

Hans Hoffmann-Ybbs
O.T., 1971
25 x 30 cmTusche auf Papier

Mathias Kloser
Whoever brought me here will have me take me home, 2012-2017
24 x 34 cmMischtechnik auf Papier, gerahmt

Sebastian Speckmann
Mahl, 2018
29.5 x 25.5 cmLinolschnitt

Mathias Kloser
Clearing you out for some new delight, 2012-2017
34 x 24 cmMischtechnik auf Papier, gerahmt

Christian Bazant-Hegemark
o.T., 26.5.2007
59 x 41.5 cmZeichnung auf Papier
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Gletschererzählung,
Muntean / Rosenblum – ‘Forever Is Composed of Nows’
Eröffnung: Montag, 02. Juni 2025 um 19:00 Uhr
Ort: Galerie Schloss Parz
Kunst im Kabinett: Alice Kammerlander
Die Künstler sind anwesend
Laudatio: Prof. DDr. Monika Leisch-Kiesl
Ausstellungsende: Sonntag, 13. Juli 2025
Mit großer Freude präsentiert die Galerie Schloss Parz die kommende Ausstellung des international renommierten Künstlerduos Muntean / Rosenblum, das mit seinen vielschichtigen, tiefgründigen Werken seit Jahrzehnten die Grenzen zwischen Kunstgeschichte, Popkultur und gesellschaftlicher Gegenwart untersucht.
Markus Muntean (geboren 1962 in Graz) und Adi Rosenblum (geboren 1962 in Haifa, Israel) arbeiten seit 1992 zusammen und haben sich mit einer unverwechselbaren Bildsprache international etabliert. Ihre Werke zeichnen sich durch eine spannungsreiche Verschmelzung von klassischer Malerei mit zeitgenössischer Jugendkultur aus. Melancholie, Entfremdung und die Suche nach Sinn in einer überreizten Welt sind dabei wiederkehrende Themen. Muntean und Rosenblum bedienen sich ikonischer Posen aus der Kunstgeschichte, die sie mit jugendlichen Figuren und Textfragmenten kombinieren, welche oft aus Literatur, Pop-Songs oder Alltagskommunikation stammen.
Die Ausstellung in der Galerie Schloss Parz zeigt neue Arbeiten, in denen das Künstlerduo ihre Bildsprache weiter verfeinert und gleichzeitig auf aktuelle gesellschaftliche Themen reagiert. Ihre großformatigen Gemälde eröffnen ein Spannungsfeld zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen, zwischen Überhöhung und Desillusionierung. Sie schaffen Werke, die den Betrachter emotional ansprechen und zugleich zur Reflexion über gesellschaftliche Konstrukte und das eigene Selbst anregen.
Kunst im Kabinett mit Alice Kammerlander
In den Arbeiten von Alice Kammerlander begegnet uns eine stille, zarte Kraft. Ihre Bildsprache ist poetisch und reduziert – oft schwebend zwischen Figuration und Abstraktion. Sie schafft Räume der Intimität, in denen Fragilität nicht als Schwäche erscheint, sondern als Offenheit. Ihre Werke erzählen von inneren Zuständen, von Verletzlichkeit, aber auch von Widerstandsfähigkeit. In subtilen Materialentscheidungen und feinen Linien entfaltet sich ein Universum, das leise und zugleich eindrucksvoll wirkt.
Werke der Ausstellung – ‚Forever Is Composed of Nows‘ mit Muntean / Rosenblum und Alice Kammerlander im Kabinett

Suzanne Levesque
#254, 2019
Tinte auf Papier

Muntean / Rosenblum
o.T. ("the future casts..."), 2026
Direct Digital Print on Cotton

Sebastian Speckmann
Lunar, Auflage 18+3, 2022
27 x 21 cmLinolschnitt

Christian Ludwig Attersee
Bockvase, 2011
70 x 70 cmMischtechnik auf Karton, unter Glas gerahmt

Suzanne Levesque
Rat King, 2020
150 x 160 cmÖl auf hand-vernähtem Leinen

Wolfgang Stifter
o.T., aus der Serie Antworten, 1984
59 x 47 cmMischtechnik auf Papier

Mathias Kloser
Grain/duff mix almost fully loaded, 2017-2018
25 x 33 cmMischtechnik auf Leinwand

Alois Riedl
o.T., 1974
Öl auf Karton

Muntean / Rosenblum
Untitled ("A familiar version of..."), 2023
48 × 35 cmPastell auf Papier

Wolfgang Stifter
Swinging Red lll, 2022
64 × 48 cmMischtechnik auf Papier

Chen Xi
o.T, 2022
32.5 x 32.5 cmMischtechnik auf Papier

Maria Moser
o.T.,
29.5 x 80 cmÖl auf Leinwand
Muntean und Rosenblum
Untitled („Something does not have…“), 2023
Öl und Pastellkreide auf Leinwand
85 x 110 cm
Alice Kammerlander
Spinework
Porzellan, Farbkörper, Glasur, gedreht, verformt
28 x 13,5 x 10 cm
Jakob Gasteiger eröffnet Sonderausstellung „Post-Radical-Painting“ im Museum Liaunig
Ab Ende April 2025 präsentiert das Museum Liaunig in Neuhaus eine neue Sonderausstellung des österreichischen Malers Jakob Gasteiger. Unter dem Titel „Post-Radical-Painting“ wird Gasteigers konsequente Auseinandersetzung mit Fläche, Farbe und Relieftechnik in einer Auswahl aktueller Arbeiten gewürdigt.
Ausstellungskonzept

In „Post-Radical-Painting“ zeigt Jakob Gasteiger seine charakteristischen Monochromien, bei denen er Farbe mit Kämmen und Spachteln zu reliefartigen Strukturen formt. Die Werke entstehen in einem fast mechanischen, prozesshaften Vorgehen, das den Malakt selbst in den Fokus rückt. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Stationen seines Schaffens, in denen Gasteiger die Grenzen zwischen Malerei, Grafik und Skulptur auslotet.
Künstlerprofil
Jakob Gasteiger (*1953 Salzburg) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Radikalen Malerei in Österreich. Seit den 1970er-Jahren entwickelt er eine reduzierte Bildsprache ohne ikonografischen Anspruch. Seine Arbeiten sind in namhaften Sammlungen wie der Albertina, dem mumok und dem Museum der Moderne Salzburg vertreten. Mit seiner konsequenten Umsetzung von Farbprozess und Materialität hat Gasteiger die heimische Kunstszene nachhaltig geprägt. Finden Sie auf Gasteigers persönlicher Seite bei uns verfügbare Werke.
Besuchsinformationen
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Dauer der Ausstellung: Ende April bis Juli 2025
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Ort: Museum Liaunig, Liaunigstraße 1, 9155 Neuhaus/Suha, Kärnten
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Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00–18:00 Uhr
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Eintritt: € 12 (ermäßigt € 8)
Ein Besuch der Sonderausstellung bietet Kunstinteressierten und Sammler:innen die Möglichkeit, Gasteigers Arbeiten in Ruhe zu erleben und den Prozesscharakter seiner Malerei hautnah nachzuvollziehen.
Wir trauern um Hubert Schmalix
Wir trauern um einen der ganz großen Künstler unserer Zeit: Hubert Schmalix (1952–2025).
Mit ihm verlieren wir nicht nur einen bedeutenden Maler, sondern auch einen geschätzten, vertrauten Menschen und Freund.
Seine letzte Galerieausstellung in Österreich wurde am 01. Dezember 2024 bei uns im Schloss Parz in Grieskirchen eröffnet – leider konnte er krankheitsbedingt nicht mehr persönlich anwesend sein.
In Graz geboren, wurde Hubert Schmalix in den 80iger Jahren als Vertreter der „Neuen Malerei“ bekannt und wurde international gefeiert.
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Töchtern und Enkelkindern. Ihnen gilt unsere aufrichtige und tiefe Anteilnahme.
Galerie Schloss Parz in Saalbach – Bericht auf RTS Salzburg
Unsere Galerie Schloss Parz erweitert ihre Präsenz und eröffnet einen weiteren Standort in Saalbach, wo zeitgenössische Kunst und alpines Flair aufeinandertreffen. Der regionale Fernsehsender RTS Salzburg berichtet aktuell über diesen spannenden Schritt und hebt besonders die außergewöhnliche Verbindung zwischen Kunst und Wintersport in unserer neuen Galerie hervor.
Erfahren Sie im Video-Beitrag von RTS Salzburg mehr über unser neues Projekt, die Idee dahinter und was Sie bei einem Besuch erwartet.
Zum Beitrag geht es hier: RTS Salzburg – Galerie Schloss Parz in Saalbach
Internationale Aufmerksamkeit für unsere Ausstellung „Haut – haar – Holz“ in der Galerie Schloss Parz
Unsere aktuelle Ausstellung „Haut – Haar – Holz“ stößt international auf großes Interesse. Das renommierte Kunstmagazin Whitehot Magazine berichtet ausführlich über die Werke der Künstlerinnen Suzanne Levesque, Isa Stein und Laura Eckert sowie über die inspirierende Atmosphäre unserer Galerie im Wasserschloss Parz.
Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Whitehot Magazine: Hier geht’s zum Artikel
Besuchen Sie die Ausstellung noch bis Sonntag, 6. April 2025, und erleben Sie zeitgenössische Kunst in einem einzigartigen historischen Ambiente!


























